Stellungnahme des Deutschen Bibliotheksverbandes zur Deutschen Digitalen Bibliothek

03/05/2010

Vor einer Woche formulierte der Deutsche Bibliotheksverband seine Stellungnahme zur Deutschen Digitalen Bibliothek. Drei Hauptschwerpunkte können in der PM ausgemacht werden:

1.) Förderung der Digitalisierung der Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts

2.) Bereitstellung der Digitalisate nach Open Access-Richtlinien

3.) Beteiligung und Einbeziehung von Museen, Archiven, Denkmalpflege etc.

Sollte diese Punkte tatsächlich dabei umgesetzt werden, was zu wünschen ist, dann würde ein lohnendes, überaus nützliches Netzwerk für die Wissenschaft und Öffentlichkeit entstehen. Wissen (in Form von Drucksachen) und Hilfsmittel in freier Form zugänglich fördert die Forschung und den Diskurs. Es würden so die Mindestanforderungen an die Deutsche Digitale Bibliothek erfüllt werden. Daher begrüße ich die Stellungnahme des Bibliotheksverbandes.

P. S. Eigentlich ist in einer Bibliothek der Zugang zu den Büchern frei oder nur mit geringen Aufwand möglich ;-). In gewisser Weise mußte ich bei der Open Access-Forderung schmunzeln. Aber ich verstehe den Hintergrund: die Chancen, auch in gewisser Weise eine wissenschaftliche Konkurrenz zu Google Books zu werden, sollte bei dem Aufbau der Deutschen Digitalen Bibliothek nicht verschwendet werden. Ansonsten wäre dieses Projekt wenig sinnreich.

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