Postcrossing: von zuhause aus die Welt sehen

31/05/2010

Gut, dieser Artikel hat recht wenig mit Wissenschaft und Neue Medien zu tun, aber ich fand die Idee recht nett, daß es mir einen Eintrag wert ist. 😉

In den letzten Jahren gab es zwei Erscheinungen, die man unter dem Stichwort „Welt rückt näher zusammen“ einordnen kann: Bookcrossing und Couchsurfing. Ersteres eher weniger populär bekannt-benutzt, letzteres schaffte es sogar zu Ratgeberbüchern und größeren Reportagen. Bei beiden „Hobbies“ (hmm, kann man das so nennen?) kommen völlig unbekannte Menschen indirekt oder direkt über einen Gegenstand in Kontakt. Bücher gehen auf Wanderschaft, reisen und führen Menschen dadurch zusammen, so Bookcrossing. Bei Couchsurfing übernachten Reisende bei fremden Menschen in ihrer privaten Wohnung. Als drittes kommt jetzt Postcrossing hinzu: über eine zentrale Stelle in einem Internetportal meldet man sich an, hinterlegt seine Adresse, erhält automatisch nach Zufallsprinzip Adressen anderer Mitglieder und dann geht’s los: Postkarten schreiben (und das im heutigen digitalen Zeitalter). So erhält man schöne (?) Karten aus aller Welt und das „Ich-habe-Urlaubspostkarten-bekommen“-Gefühl stellt sich schnell ein. Wer hat denn da schon teilgenommen? Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Was meinen Sie dazu?

Im Blog „Janasworld“ erhält man mal eine Eindruck von Postcrossing.

Obwohl, um doch noch eine Bezug zum eigentlichen Thema des Blogs herzustellen: wäre ja mal eine nette Variante, Wissenschaftsdiskurs anzukurbeln: der Biochemiker unterhält sich mit dem Germanisten, der Historiker mit dem Wirtschaftswissenschaftler ….


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