Auf in den Kindergarten: von Bedeutungsveränderungen bei Social Media

16/07/2010
Quelle (CC-Lizenz): "Scott Beale / Laughing Squid" http://laughingsquid.com/

Quelle (CC-Lizenz): "Scott Beale / Laughing Squid" http://laughingsquid.com/

Bisher gibt es in zahlreichen Zusammenfassungen oder Betrachtungen zu Social Media die Grundaussage: „Alles am Anfang“, „Wir üben noch“, „Einfach ausprobieren und Social Media entdecken“. Startete man mit Foren und Blogs, kamen im Laufe der Zeit neue Tools wie Communities à la Facebook/MeinVZ/StudiVZ/Myspace oder Twitter hinzu, die von den Usern begeistert aufgenommen, ausprobiert, weiterempfohlen wurden und dadurch mehr an Nutzung und Bedeutung erlangen. Eine zeitlang schien es so, daß diese Tools sich ergänzten oder zumindest ganz gut nebeneinander genutzt werden konnten. Aber wie es eben so ist, ist das nur ein scheinbarer Moment, der anhält. Pantha rei. Und so ändert sich auch Social Media, da zahlreiche Tools sich in ihrer Funktionalität überschneiden, Redudanzen entstehen und man nur eine begrenzte Zeit für die Nutzung zur Verfügung hat. Als Nutzer paßt man sich an, ändert, konzentriert die Tools, vermeidet Doppelungen: braucht man mehrere Communities? Ersetzen Facebook und Twitter zusammen den Blog?
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Imagefilm des Sächsischen Staatsarchivs

24/06/2010

Ganz langsam entdecken Archive die Möglichkeiten des Internets, auf sich aufmerksam zu machen – gemeint sind die Wege des Social Webs. In unterschiedlichem Maße werden die Kommunikationskanäle Twitter, Blog, Facebook oder Youtube genutzt. Letzteres scheint mir als das Tool, was am ehesten noch genutzt wird. Vor ein paar Tagen entstand auf Archivalia eine Diskussion über den Werbefilm über das Landesarchiv NRW Abt. Ostwestfalen-Lippe und das Kreisarchiv Lippe in Detmold, den ich aus verschiedenen Gründen (Handlungsaufbau, logische Fehler, Filmgeschichte) als verfehlt betrachte.

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Linktipp: Wissenschaft 2.0: Das Netz macht die Wissenschaft transparenter

25/05/2010

Auf Zeit Online Talk erscheint jede Woche ein Podcast zu Themen Auswirkungen neuer Techniken, technologischer Wandel auf verschiedene Lebensbereiche. Am 22. Mai wurde eine Sendung zu „Wissenschaft 2.0: Das Netz macht die Wissenschaft transparenter“ mit Sven Stockrahm, Heinz Pampel und Lars Fischer ausgestrahlt. In mehr als 55 Minuten wurde vor allem Open Access behandelt (der Titel ist daher ein bißchen irreführend bzw. deutet mehr an, als letztlich ausgeführt wurde – leider), in der etwa letzten Viertelstunde auch weitere Möglichkeiten der Nutzung des Netzes für Wissenschaftler. Vieles wurde aus der Sicht der institutionalisierten Naturwissenschaftler besprochen. Es zeigt sich, wie unterschiedlich Publizieren in der Bedeutung für Natur- und Geisteswissenschaftler zum Teil sind. Insgesamt sehr informativ, für diejenigen, die im Thema stehen, eher wiederholend-zusammenfassend.

Wie fanden Sie den Beitrag? Was für neue Erkenntnisse hat er Ihnen gebracht? Was hat Ihnen gefehlt?


Twitter: Microblogging und die Wissenschaft

21/05/2010

Im Institut für Technikfolgenabschätzung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften ist im Rahmen des Projekts „Interactive Science“ ein E-Book zum Thema Microblogging und Wissenschaft am Beispiel für Twitter erstanden. Autoren sind Jana Herwig, Axel Kittenberger, Michael Nentwich und Jan Schmirmund. In dem Band wird Twitter als Microbloggingdienst vorgestellt sowie seinen Nutzen für Wissenschaftler erläutert. Ein lesenswerter Beitrag!


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