Strukturaufbau bei Initiativen zum Urheberrecht – zur Gründung von ENCES

Um langfristig bestimmte Ziele bei Aktionen zu erreichen, ist der Aufbau von „institutionalisierten“ Strukturen ein absolut notwendiges Mittel. Denn nur durch feste, regelnde und legitimationsstiftende Strukturen können Interessen verfolgt und Ergebnisse erzielt werden. In diese Richtung ist die Gründung des Vereins „European Network for Copyright in Support of Education and Science (ENCES)“ vor zwei Tagen in Berlin zu werten. Der Verein soll auf internationaler Ebene für die Verbesserung des europäischen Urheberrechts in den Bereichen Bildung und Wissenschaft einzutreten, um so in Europa eine Reformierung des Urheberrechtes besser verankern zu können. Im Vorstand sind Prof. Dr. Rainer Kuhlen (auch Sprecher des Aktionsbündnisses), Dr. Karin Ludewig und Michaela Voigt.

Ganz klar wird hier vor allem auf die EU-Ebene abgezielt, die ja bis zu einem gewissen Grad Vorgaben für nationale Urheberrechte gibt. Die europäische Komponente des Vereins, der sich in seinen Mitgliedern widerspiegeln soll, stellt die Forderungen auf eine breitere und so auch durchschlagskrätigere Basis. Auf nationaler Ebene in Deutschland wird dies mit dem „Aktionsbündnis Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft“ und dem Verein „Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft e.V.“ angestrebt.

  • Link zur Homepage von ENCES mit weiteren Informationen
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