Imagefilm des Sächsischen Staatsarchivs

24/06/2010

Ganz langsam entdecken Archive die Möglichkeiten des Internets, auf sich aufmerksam zu machen – gemeint sind die Wege des Social Webs. In unterschiedlichem Maße werden die Kommunikationskanäle Twitter, Blog, Facebook oder Youtube genutzt. Letzteres scheint mir als das Tool, was am ehesten noch genutzt wird. Vor ein paar Tagen entstand auf Archivalia eine Diskussion über den Werbefilm über das Landesarchiv NRW Abt. Ostwestfalen-Lippe und das Kreisarchiv Lippe in Detmold, den ich aus verschiedenen Gründen (Handlungsaufbau, logische Fehler, Filmgeschichte) als verfehlt betrachte.

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Testbericht zum eReader Hanvon N516 – ein Volks-eReader?

21/06/2010

eReader Hanvon N516Vor wenigen Wochen gab Weltbild in einer Art Kooperation mit Hanvon den eReader Hanvon N516 für 149 € (z. Zt. eines der preiswertesten Geräte auf dem Markt) heraus. Großzügigerweise überließ mir Steffen Meier, Ulmer Verlag, sein Gerät zum Testen. Wie das Ergebnis ausfiel, können Sie in meinem Testbericht auf seinem Blog „meier meint“ lesen.

Herzlichen Dank an Steffen Meier für die Möglichkeit, das Gerät ausführlich unter Augenschein zu nehmen.


Ausführliche Anleitung zur Meldung von Online-Texten bei VG Wort von Elke Fleing

20/06/2010

Meldesystem T.O.M. von VG WortUm Urheberrechte gegenüber Dritten verwerten zu lassen, wurden Verwertungsgesellschaften gegründet. In Deutschland sind es von diesen drei bekannte: VG Wort für Texte, GEMA für Musik und VG Bild-Kunst für bildende Künstler. Für Wissenschaftler ist die erste die wichtigste: alle Texte (Mindestanzahl von Wörtern notwendig) können bei VG Wort nach Registrierung und Abschluß eines Wahrnehmungsvertrages dorthin gemeldet werden. Dies gilt sowohl für Druckerzeugnisse als auch für Online-Texte. Nach Art des Textes, Größe, Publikationsort und Nutzung (Kauf, Ausleihe etc.) erhält der Wissenschaftler dann pro Jahr anteilig eine Ausschüttung. Für die Online-Texte muß zur Leserzählung Zählmarken eingebaut werden. Zwar gibt es dazu Anleitungen bei VG Wort, jedoch waren sie bisher so unverständlich gehalten, daß es große Verwirrung zur Handhabung gab.

Nun gibt es endlich eine sehr gute, schrittweise darstellende Anleitung von Elke Fleing. Sie hat sich dankenswerter Weise die Mühe gemacht, diese zusammen mit Annette Wagner von VG Wort zu erstellen. Bei genauer Befolgung wird es kein Problem mehr geben: also abspeichern, befolgen, an Ausschüttung teilnehmen – Klarheit.


Lit-Link 4 nun vefügbar

17/06/2010

Litlink4: StartseiteAm 14. Juni, also vor drei Tagen, ist nun die neue Version 4 des kostenlosen Literaturverwaltungsprogrammes Lit-Link verfügbar (dank an Lambert Heller für den Hinweis über Twitter – @lambo). Neuerungen/Verbesserungen sind:
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Plattform für wissenschaftliches E-Publishing: Carpet

14/06/2010

Startseite des Carpet-ProjectsSeit November 2008 existiert eine – so scheint es mir – bisher in der breiten Wissenschaftsszene noch recht unbekannte Plattform für wissenschaftliches E-Publishing: das CARPET-Project. Gefördert von der DFG bieten in einer Kooperation die Humboldt-Universität zu Berlin, die Max Planck Digital Library und die Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothe Göttingen diese öffentlich zugängliche Informations- und Kooperationsplattform an. Ziel des Projektes ist es „eine effiziente Nutzung von Werkzeugen und Dienstleistungen für das wissenschaftliche Publizieren“ zu unterstützen:
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Diskussion oder Meinungsstreit?

10/06/2010

Ich bin mir bzgl. dieses Posts ziemlich unsicher, ob es gut ist, ihn zu schreiben und zu veröffentlichen oder es lieber doch sein zu lassen, da es eigentlich schon viel beschrieben worden ist. Es geht um das Thema „Diskussionen (im Internet)“. Ein Ereignis, eine (persönliche) Bemerkung löst eine Diskussion aus und führt zu teilweise heftigen Reaktionen in den verschiedenen Social Media Bereichen (Twitter, Blogs, Communities). Aktuell beispielsweise bei „Ich mach was mit Büchern“: hier gibt es eine Interviewreihe, in der auf vier standardisierte Fragen jeder, der sich in Verbindung mit Büchern sieht, antworten kann. Nun wurde die Frage aufgeworfen, ob Interviews von Neuautoren lesenswert sind, ob es ein Übergewicht dieser Gruppe besteht. Auslöser war eine persönliche Aussage von Andreas Selling auf Facebook. Die Diskussion, die darauf entbrannte, war für mich der Anlaß, meine Beobachtungen zu solchen Meinungsaustauschen zu formulieren.

Wie entwickelt sich solch ein Meinungsstreit? Ist es eine Diskussion?

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Tag der Promovierenden, Leipzig, 4. Juni

01/06/2010

Promovierende haben eine eigenartige Stellung in der Korporation Universität. Als Nachwuchsforscher sind sie entweder als Mitarbeiter im Mittelbau beschäftigt, als Mitglieder eines Graduiertenkollegs oder als Individualdoktoranden der Hochschule zugehörig. Als eigenständige Gruppe mit Hochschulrechten wie die Studenten oder Professoren sind sie bisher trotz ihrer zahlenstarken Existenz nicht vertreten. Ihre Belange in zahlreichen Bereichen akademischen Lebens finden kein oder kaum Gehör. Um dem Abhilfe zu verschaffen, gründeten vor etwa zwei Jahren Leipziger Doktoranden die LIP – Leipziger Initiative für Promovierende.

Ihre Ziele:

Interessenvertretung: Die LIP möchte die Interessen der Promovierenden an der Universität bzw. langfristig in Gremien der Universität verbessern. Zurzeit ist die Mehrheit der an der Universität Leipzig Promovierenden nicht institutionell vertreten.

Information: Die LIP möchte Promovierenden und Studenten, die eine Promotion anstreben, Informationen zur Verfügung stellen. Häufig gestellt Fragen zu Finanzierung, Verwaltungswegen oder ähnlichem sollen beantwortet werden.

Interaktion: In vielen Fachbereichen sind Doktoranden eher Einzelkämpfer. Die LIP möchte die fächerübergreifende und auch die fachinterne Vernetzung der Promovenden fördern – und damit den wissenschaftlichen und privaten Austausch intensivieren.

Am kommenden Freitag, 4. Juni 2010, ab 16 Uhr, findet in der Leipziger Universitätsbibliothek „Albertina“ der Tag der Promovierenden statt. Nach einem Vortrag des Bibliotheksdirektors Herrn Prof. Schneider und der Vorstellung der eigenen Open Access-Fachzeitschrift „Arbeitstitel. Forum für Leipziger Promovierende“ stellen sich die Kandidaten für den Promotionsrat vor (bzw. es besteht die Chance, selbst Kandidat zu werden). Eine Party in Horns Erben läßt den Tag ausklingen.

Alle Interessierten und natürlich Doktoranden sind ganz herzlich eingeladen! Zahlreiches Kommen ist hocherwünscht.

Alle Infos zum Nachlesen finden Sie auf dem Flyer.


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